Im Auge der Kamera: wir drehen einen Kurzfilm

Film ist 24 Mal Wahrheit in der Sekunde. Trefflicher hätte es der französische Filmemacher Jean-Luc Godard nicht ausdrücken können. Auch wenn sich die Framerate immer wieder aufgrund unterschiedlicher technologischer Produktionsbedingungen unterscheidet, bleibt der Kern dieser Aussage in ihrem Wesen erhalten. Doch ist damit nicht gemeint, dass einfach nur die Realität abgebildet wird, vielmehr wird eine neue, mediale Wirklichkeit geschaffen, welche unseren Horizont erweitert und oftmals auch unsere Perspektive verändert. Film ist Leidenschaft, Emotion und Kreativität.
Eine Filmproduktion vereint hierbei viele unterschiedliche künstlerische Disziplinen sowohl vor als auch hinter der Kamera. Der Workshop vermittelt die verschiedenen Tätigkeitsfelder, seien es Regie, Kamera, Schnitt, Ton, Licht oder Schauspiel. Gemeinsam entwickeln wir ein Drehbuch für einen Kurzfilm, das im Anschluss verfilmt wird. Und natürlich erhält jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin den fertigen Film am Ende auf DVD.

Inhalt:
1. Tag: Von der Idee zum Drehbuch
2. Tag: Produktionsplanung und Einführung in die Produktionstechnik, Schauspielübungen
3. Tag: Dreharbeiten
4. Tag: Postproduktion: Schnitt und Compositing
5. Tag: Tonbearbeitung, Musik und Color Correction/Mastering
Dr. Oliver Langewitz
Nadine Knobloch
www.filminkarlsruhe.de
Wann:

Kursgebühr:

Wo:
Montag, 24. - Freitag, 28. August 2020; 10 -17 Uhr

350 Euro (exclusive Material, bzw. in Absprache mit dem oder der Dozenten/in)

Kreativpark Alter Schlachthof Karlsruhe
Viten:

Oliver Langewitz ist promovierter Soziologe mit den Arbeitschwerpunkten Kommunikation, Film und Medien, Kindheit und Jugend sowie Interkulturelle Kommunikation und Theorien der Globalisierung. Er ist seit 1997 inder Medienbranche tätig und arbeitete hier zum Beispiel als Pressesprecher und PR-Berater für verschiedene Unternehmen wie die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, die Stadt Karlsruhe, das Stadtmarketing Karlsruhe oder die KEG – Karlsruhe Event GmbH. Er hat zahlreiche soziologische Publikationen veröffentlicht, darunter „Die Filmgesellschaft“, in der er die Bedeutung sozialer Netzwerke auf kreative Schaffensprozesse in der Filmindustrie ergründet. Als Dozent unterrichtet er am KIT, der Hochschule für Musik Karlsruhe und der MfG Akademie. Langewitz ist Gründer des Filmboard Karlsruhe e. V. und der fum:a - Film- und Medienakademie Karlsruhe. Darüber hinaus ist er Produzent und Regisseur zahlreicher preisgekrönter und international beachteter Kurz- und Langfilme.

Nadine Knobloch ist in Karlsruhe aufgewachsen und war in ihrer Schulzeit Teil der Theatergruppe des Humboldt-Gymnasiums, mit der sie mehrere Preise bei Theaterwettbewerben gewann. Nach ihrem Abschluss studierte sie zunächst Kunstgeschichte, Philosophie und Marketing, entschied sich aber nach dem Studium für die Schauspielschule und zog für ihre künstlerische Ausbildung nach München. Seitdem wirkt sie in zahlreichen Kurz- und Spielfilmen mit und steht als Moderatorin sowohl vor der Kamera als auch vor Publikum. Neben ihrer Tätigkeit als Schauspielerin hat Nadine bewiesen, dass sie eine talentierte Filmemacherin ist. Ihr erster Film, den sie 2012 mit dem Titel "The Inventor" inszenierte, wurde vom hießigen Publikum als "Bester Film" ausgezeichnet. Ihre darauffolgenden Produktionen, die sowohl Filme als auch Serien beinhalten, wurden international mit Preisen überhäuft und laufen erfolgreich auf Festivals, insbesondere in den USA und in Asien. Auch sind einige Filme auf internationalen Streamingplattformen zu finden.
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